What is going on in Vienna at the moment – Trampstelle – Transeuropa Festival

As we all had a great time hitchhiking this Summer through Europe we also got a lot of motivation to do something about hitchhiking in Vienna.

Trampstelle – Hitchspot

With the recent opening of the first official hitchhiking spot in Kiel, Germany, we wondered how to organize something like that in Vienna. A person of the Green Party was interested and we talked about the process of installing something like a Trampstelle. The Geen Party is currently head of the resort of transport in Vienna but there will be an election soon and it might change. If they can keep the position we will write a project statement with regards on Where?, How? and Similar Projects. If you want to take part, if you want to know how you can bring your ideas into the government and accompany us during the process feel free to contact us.

Transeuropean Festival

We were approached by the organizers of the Transeuropean Festival. There will be a gathering on 27th of September in Vienna for a night on the way to Belgrade. You can find people to discuss with, you can find hitchhiking partners or even take part in the friendly competitional hitchhiking race to Belgrade.

TRANSEUROPA is a festival of arts, culture and politics.

This year’s festival takes place throughout Europe: in multiple cities in September and in Belgrade October 1-5

The festival is transnational in its fabric, concept and content. Its main objective is to create a temporary space for people from throughout Europe to exchange, co-create and find common ground for future actions to call for democracy, equality and culture beyond the nation state.

The programme is conceived of with various professionals, activists and artists throughout Europe in order to tackle the most burning issues facing the continent from a transnational point of view: war on the European continent, the rise of nationalism and xenophobia, the danger of the unravelling of the European Union (Brexit and Grexit), the continuation of self-defeating economic policies and mass unemployment, the persistence of corruption, the hecatomb in the Mediterranean, increased attacks on human rights and the questioning of freedom of movement for European citizens and migrants alike.

These tendencies push us away from the core political principles of justice, unity and solidarity. But there are also positive, albeit fragmented signs.

We will support and take part in the festival, feel free to join and take part or contact us if you need more information.

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Negative Berichterstattung – Autostoppen kostet 90 Euro Strafe

Veroeffentlicht auf kurier.at: September 2015,  gefunden Juni 2015

Autostoppen kostet 90 Euro Strafe

Waaaasss????? Also echt? Schnell mal den Subtext der Schlagzeile lesen:

“Die neuen Organstrafmandate der Steiermark finden in Österreich keine Nachahmer.”

Woah! Das schockiert mich jetzt ein bisschen. Soll ich das noch weiter lesen oder lieber gleich allen meinen Freunden erzaehlen wie illegal ich mich durch die Welt bewege…?

Es ist im Kurier veroeffentlicht… von mir als “typische Tageszeitung” mit “Schlagwort-Artikeln” und dementsprechender “Woerter durch Bindestrich-Trennung dem Einfach-Volk leichter zugaenglich machen” Bericht-Erstattung gesehen.

Whatever, lesen wir mal rein. Wird gleich klar, hier gehts ums Jugendschutzgesetz. Und eigentlich um Rauchen und Alkoholkonsum. Hmm? Warum diese Schlagzeile?

In dem ganzen Artikel kommt Autostoppen 1 mal vor (plus 1 Mal Ueberschrift!), Alkohol 7 mal und Rauchen+Tabak zusammen 3 mal vor.

Credits & license: kurier.at

Eine huebsche Infografik zeigt auch gleich nochmal:
Also nicht nur,

  • dass es eigentlich nicht ums Autostoppen geht, sondern um Alkohol
  • Die Falschinformation, “Autostoppen kostet 90 Euro” – es kostet fuer Jugendliche unter 16 Jahren 20 Euro wenn sie erwischt werden und die Erwachsenen 90 Euro
  • sondern auch die Schlagzeile

machen mich ziemlich wuetend. Ich werde denen mal schreiben und sie auf ihre Fehler hinweisen. Mal schaun was sie sagen.

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Hitchgathering 2015 – 3. August in Frankreich

Ankuendigung

Auch dieses Jahr wieder findet in Europa ein Hitchhike-Gathering statt. Dabei versammeln sich interessierte Hitchhiker aus ganz Europa und der Welt an einem schoenen Platz im Gruenen in der Natur und verbringen Zeit miteinander.

Die Location ist dieses Mal…
St. Laurent du Pape, Ardèche, South-east France

Zur Idee

Seit 2008 treffen sich Tramper aus ganz Europa mindestens einmal im Jahr immer an einem anderen Ort. Das Treffen ist Basis um Geschichten auszutauschen, zu lernen, sich weiterzuentwickeln und natuerlich um Spass zu haben.

Ziel des ganzen ist, Trampen zu bewerben, nicht als Relikt der Vergangenheit sondern als aktuelles Transportmittel, Lifestyle vieler Reisender und grandioser Weg neue Menschen kennen zu lernen und Vertrauen in die Gesellschaft aufzubauen.

Das Hitchgathering ist ein Festival bei dem das interessanteste das “anreisen” ist.

Weitere FAQ in Englisch gibt es auf der Webseite hitchgathering.org

Neugierig?

Im Hitchwiki gibt es eine Liste von Dingen die noch zu tun sind bzw. organisatorische Infos! Wenn du mitfahren willst schliesse dich uns an, wir wir starten 3-4 Tage vorher in Wien, alle Menschen sind herzlich eingeladen mitzumachen!

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Vernetzung – VCÖ-Mobilitätspreis 2015

Auf der Suche nach Partner*Innen bei der Kampange von Ausfahrt Links die zum Ziel hat Autostoppen zu bewerben habe ich mich an verschiedene Institutionen gewandt auf der Suche nach Kooperationen.

Dazu hatte ich folgendes Mail an VCÖ – Mobilität mit Zukunft gesandt:

Hallo VCÖ!

Seit mehreren Jahren bereise ich Europa – per Anhalter. Das Benutzen dieses “Verkehrsmittels” hinterlässt nicht nur bei mir und den Menschen die mich mitnehmen Eindruck sondern füllt auch einen weiteren leeren Sitzplatz in unseren viel zu leeren Autos. 

In verschiedensten Ländern bin ich auf große Akzeptanz gestossen, Autostoppen ist vielerorts bekannt und wird sehr geschätzt. Nur hier in Österreich gibt es dafür kaum ein Bewusstsein und eigentlich keine Berichterstattung.
Mit Ausfahrt Links (ausfahrtlinks.wordpress.com) rufe ich eine Plattform ins Leben, welche die Bevölkerung für Autostoppen sensibilisieren soll. Die Angst vor Fremdem steckt vielen Österreicher*Innen tief im Innern und dies finde ich sehr Schade.
Abgesehen von den vielen tollen Erlebnissen die ich schon von klein auf beim Mitnehmen von Autostoppern und nun als Erwachsener als Autostopper selbst gemacht habe ist diese Art von Transport ein Weg um in der Gesellschaft Vertrauen für einander zu entwickeln. 

Damit die Plattform Erfolg hat braucht es Partnerschaften. Ich suche nach Vernetzung allgemein aber auch nach Kooperationspartnern, welche die Plattform in einem Artikel bewerben oder auf die Seite verweisen. Weiters will ich unter dem Logo von “Ausfahrt Links” Veranstaltungen besuchen und die Idee vorstellen. Geplant sind auch Treffen und Veranstaltungen von Autostopper*Innen an verschiedenen Orten in Österreich um der Bevölkerung aktiv zu zeigen, dass Autostoppen ein geniales Transportmittel ist, viel zu viele Sitzplätze in unseren Autos leer sind und dass es Spass macht diese zu befüllen. Auch will ich eine Imageverbesserung des Autostoppens erreichen und den Menschen zeigen, dass “ganz normale Menschen” Autostoppen können und tun. Nicht nur Freaks und Hippies.

Ich hoffe Sie ich konnte sie für diese Idee begeistern und freue mich über ein Antwortschreiben. Falls Sie Tipps und/oder Hinweise haben mit welchen Organisationen ich noch in Kontakt treten könnte bin ich sehr dankbar! Bitte wenden Sie sich auch mit allen Fragen die Sie möglicherweise haben an mich!

Mit freundlichsten Grüßen,
Noah Essl

Die Antwort war freundlich formuliert, leider mit einer Absage aber auch mit einem Tipp im Text. Das VCÖ findet die Thematik interessant und ansprechend. Sie haben sich selbst noch nicht damit beschäftigt.
Sie raten Ausfahr Links jedoch beim Mobilitätspreis 2015 mitzumachen und sprechen auch davon, sich in weiterer Zukunft inhaltlich mit dem Thema zu beschäftigen.

Wir weden auf jeden Fall daran teilnehmen und die Ergebnisse und andere Updates hier bekanntgeben.

hitch-hitch!

Update

Das ausgefüllte Einreichformular kann hier eingesehen werden: vcoe_einreichung_whiteout

Update

Die finale Antwort hier: VCÖ-Mobilitätspreis 2015

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Call to action – Wo sind die österreichischen Autostopper-Innen?

Seit etwa einer Woche gibt es AUSFAHRT LINKS als Idee und mit online Präsenz. Seitdem hat die Webseite 183 Besucher und diverse Posts in Summe 15 Likes bekommen. Trotzdem hat mich nur eine Person kontaktiert.

Gibt es überhaupt Autostopper-Innen in Österreich?

Auf den Strassen in Österreich sind mir schon einige TramperInnen begegnet. Oft Durchreisende oder BesucherInnen der größeren Städte. Nicht ganz so oft traf ich bisher auf Menschen aus Wien, Salzburg oder aus Gleisdorf, Hinterneuwald und Kulma. Doch weiss ich dass diese Menschen auch Autostoppen, ich bin ja selbst einer dieser “eigentlich vom Land” – Menschen für die Autostoppen mal sowas wie Busfahren war.

An die, die schon hier rumgeguckt haben und gelesen und geliked haben – bitte meldet euch doch auch mal 🙂

Ein Hitchhike-Treffen!

Ich habe schon mehrere Locations im Kopf wo ich gerne ein Treffen organisieren würde. Vielleicht ein Wochenende, oder sogar eine ganze Woche im Sommer? Gemeinsam aufs europäische Hitchhike-Gathering fahren? Veranstaltungen besuchen oder um die Wette trampen?
Ich lade alle herzlich ein zu kommen und mitzumachen. Bei Interesse bitte schaut auf die Kontaktseite.

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Sharing is Caring – Capitalism in Sheeps Clothings

[Updated 14.09.15]

Researching about hitchhiking and with that sharing in general I sometimes find real jewels in the endless seas of the intenet. Just recently I ran into a post published as “Can hitch-hiking survive the ‘sharing economy’?” or original as “What’s the Hitch?” by Adam Weymouth.

Besides an original approach about what hitchhiking is in general about there is focus on something that I have in my mind since some months too. In Adams words:

“The sharing economy is hip right now. Airbnb, Zipcar, Taskrabbit, Poshmark, the internet is awash. Sharing bikes, sharing rooms, sharing skills, sharing cars, sharing, as the New York Times has reported, illegal handguns. The industry is valued at £15 billion, much of it little more than platforms that allow users to rent out and cash in on the excess in their lives. Their manifestos buzz with words like ‘community’ and ‘trust’, of cutting out the middle man. “It’s like the UN at every kitchen table” said Brian Chesky, Airbnb’s CEO. But as his company floats on the stock market and Zipcar is bought by Avis, it becomes harder to suspend disbelief that this is not just capitalism dressed up, once again, in sheep’s clothing. Breathless editorials speculate that the sharing economy has the power to do anything from liberating workers from the nine-to-five bind, to creating a slow-burning revolution that could overthrow the current economic system. But it could also be seen as the free market par excellence, as we work 24/7 with no contracts or safety nets, branding ourselves in order to market every aspect of our lives, whilst the companies that provide the platforms sit back and rake in the billions. Wasn’t hitchhiking better than that?”

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Verrückt, gefährlich und obendrein unmöglich

Mit 120 km/h wirft sich ein Mensch auf Skiern eine Abfahrt hinunter. Die Menge feiert. Am Flimmerkastl staunen die Augen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
Ein Mensch schnappt sich seine Füße und läuft 160 Kilometer in einem durch, die Laufgemeinde ist begeistert, fasziniert.
Ein anderer nimmt viel Geld in die Hand und springt aus der Stratosphäre mit einem Schirm. Ein weltweites Spektakel.
Blut spritzt als eine Faust ein Gesicht trifft, im Kampf um einen Sieg in einer Arena vor tausenden Leuten. Wieder wird begeistert zugeschaut.

Und gelobt. Und gepriesen. Welcher Mut, welche Ehre diese Dinge zu meistern, Dinge die eigentlich verrückt sind. Gefährlich. Und für die meisten obendrein unmöglich erscheinen.

Das gilt auch für Autostoppen. Nur ohne Lob und Ehre, sondern mit Abscheu werde ich betrachtet wenn ich an der Strasse stehe mit einem Schild, dass mich die 100km zu meinen Freunden bringen soll.

Schon als Jugendlicher haben wir uns in Kleingruppen aufgeteilt und sind die 10km in die nächste Ortschaft getrampt. Die öffentliche Verbindung war einfach nicht da, und um nachts ins nächste Kaff mit Wirtshäusern zu kommen gabs nun mal nur die Option zu Fuß zu gehen.
Hier im Graben in den Alpen wo ich aufgewachsen bin war das ganz normal. Hin und wieder waren auch ältere Menschen an der Strasse zu sehen. Und viele der MigrantInnen udn Flüchlinge aus dem Flüchtlingsheim die in der Nachbarschaft wohnen hatten trampen als einzige Möglichkeit um in die Stadt zu kommen.
Meine Mum hatte die immer mitgenommen und schon als Kind war es für mcih ein tolles Erlebnis eine Person da sitzen zu haben mit der man versucht zu kommunizieren. Manchmal wurden auch kleine Umwege in Kauf genommen um die Personen da hin zu bringen wo sie hin wollen. Es war ein gutes Gefühl, auch später als ich selbst mit meinem Auto unterwegs war bin ich immer mit einem guten Gfeühl aus diesen Begegnungen hinausgegangen.

Und dann gibt es trotzdem Menschen die so viel Angst davor haben Autos zu stoppen oder Freunde bzw. Familie beim Autostoppen zu wissen, dass sie Schwächeanfälle bei dem Gedanken bekommen. Scheinbar ist Autostoppen gefährlicher als die meisten noch so tödlichen Extremsportarten, verrückter als große Erungenschaften und Taten von gefeierten Menschen und – wenn es nach der Meinung vieler geht mit denen ich darüber gesprochen habe – in Österreich so ziemlich unmöglich. Lustigerweise sagen das selbst die Menschen bei denen ich gerade im Auto sitze. Die, welche noch nie einen Menschen mitgenommen haben, für die, wo es “das erste Mal” ist, die, die vollkommen erstaunt fragen “Und funktioniert das hier in Österreich überhaupt?” während sie mich 200km über die Autobahn kutschieren.

österreichrundfahrtBlumen und Lorbeeren beiseite, ich habe schon viel getrampt in Österreich. Abgesehen von den obligatorischen 100km zu meiner Familie und meinen Freunden die ich mehrmals im Jahr zurücklege und den Reisen die ich per Anhalter gemacht habe die mich auch quer durch Österreich führten habe ich auch eine reine Österreich rund-tramp-Runde mit einer Freundin gemacht. Und bevor ihr jetzt “Waaas, zu zweit??” oder “Du hast eine Freundin in Gefahr gebracht?” denkt, überlegt doch einmal ganz genau.

Welcher Gefahr setzte ich mich beim Autostoppen aus?
Folgendes konnte ich beobachten:

  • Ich bekam Essen geschenkt
  • für mich wurden Umwege gemacht
  • Bis auf eines von etwa 50 Autos fühlte ich mich in der Fahrweise bei alle sehr sicher, einer fuhr mir ein bisschen zu schnell, aber ich bin auch ein Schisser beim Beifahren 😉
  • Die Wartezeiten waren manchmal unter 5 Minuten

Ich bin keinen Verbrechern begegnet, ich habe keine Verrückten gefunden und bin immer heil an mein Ziel gekommen. Viva la Autostop!

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